Farblaserdrucker Test

Farblaserdrucker Test

Drucker gibt es viele. Egal ob groß oder egal, egal ob schnell oder langsam und auch abgesehen von der Technologie, die dahinter steckt: Jedes dieser Geräte bedruckt Papier. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Subkategorien sind aber weitreichend. So funktioniert ein Tintenstrahldrucker völlig anders, als ein Farblaserdrucker. Besonders, wenn es darum geht, ein Gerät für das Büro anzuschaffen, ist der erste Blick auf Farblaserdrucker zweifelsohne der richtige. Wir haben uns im Laserdrucker Vergleich nennenswerte Geräte angesehen und diese basierend auf ihren technischen Spezifikationen und Leistungen gegenübergestellt. Die Resultate aus dem Laserdrucker Test finden sich im Anschluss.

Top Preis/Leistung
Leistungssieger
Preistipp
Name
Brother HL-3152CDW Kompakter Farbdrucker (Drucken, A4, 18 Seiten/Min., 2.400x600 dpi, LAN, WLAN, Duplexdruck, Print AirBag für 150.000 Seiten)
HP Color LaserJet Pro M281fdw Multifunktions-Farblaserdrucker, Laserdrucker (Drucken, scannen, kopieren, Faxen, WLAN, LAN, Duplex, Airprint) weiß
Samsung Xpress SL-C430/TEG Farblaserdrucker
Kyocera Ecosys P5021cdn Laserdrucker. 21 Seiten pro Minute. Farblaserdrucker inkl. Mobile-Print-Unterstützung. Amazon Dash Replenishment-Kompatibel
Lexmark 28C0154 CS310 Serie Farb-Laserdrucker
XEROX Phaser 6510DN A4-Laserdrucker (28 Seiten/Min 250 Blatt, max. 50,000 Seiten / Monat) grau
Bewertung
94,5
94,2
93,1
93,0
91,4
90,0
Preis
214,99 €
305,00 €
178,00 €
162,90 €
ab 199,00 EUR
186,90 €
dpi
2400 x 600
600 x 600
2400 x 600
1200 x 1200
-
-
Geschwindigkeit (max)
18 Seiten/Min
21 Seiten/Min
18 Seiten/Min
21 Seiten/Min
16 Seiten/Min
28 Seiten/Min
kopieren/scannen
Duplex-Druck
WLAN
Besonderheiten
3 Jahre Herstellergarantie; emissionsarm und ressourcenschonend gemäß Blauem Engel (RAL-UZ 171)
integriertes Faxgerät; 3 Jahre Herstellergarantie
auch als NFC-kompatibles Modell erhältlich
in mehreren Variationen erhältlich
4 Jahre Herstellergarantie
sehr hohe Druckgeschwindigkeit und großes Papierfach
Farbe
schwarz/grau
hellgrau
hellgrau/schwarz
hellgrau
hellgrau/dunkelgrau
weiß/dunkelgrau
Top Preis/Leistung
Name
Brother HL-3152CDW Kompakter Farbdrucker (Drucken, A4, 18 Seiten/Min., 2.400x600 dpi, LAN, WLAN, Duplexdruck, Print AirBag für 150.000 Seiten)
Bewertung
94,5
Preis
214,99 €
dpi
2400 x 600
Geschwindigkeit (max)
18 Seiten/Min
kopieren/scannen
Duplex-Druck
WLAN
Besonderheiten
3 Jahre Herstellergarantie; emissionsarm und ressourcenschonend gemäß Blauem Engel (RAL-UZ 171)
Farbe
schwarz/grau
Leistungssieger
Name
HP Color LaserJet Pro M281fdw Multifunktions-Farblaserdrucker, Laserdrucker (Drucken, scannen, kopieren, Faxen, WLAN, LAN, Duplex, Airprint) weiß
Bewertung
94,2
Preis
305,00 €
dpi
600 x 600
Geschwindigkeit (max)
21 Seiten/Min
kopieren/scannen
Duplex-Druck
WLAN
Besonderheiten
integriertes Faxgerät; 3 Jahre Herstellergarantie
Farbe
hellgrau
Name
Samsung Xpress SL-C430/TEG Farblaserdrucker
Bewertung
93,1
Preis
178,00 €
dpi
2400 x 600
Geschwindigkeit (max)
18 Seiten/Min
kopieren/scannen
Duplex-Druck
WLAN
Besonderheiten
auch als NFC-kompatibles Modell erhältlich
Farbe
hellgrau/schwarz
Preistipp
Name
Kyocera Ecosys P5021cdn Laserdrucker. 21 Seiten pro Minute. Farblaserdrucker inkl. Mobile-Print-Unterstützung. Amazon Dash Replenishment-Kompatibel
Bewertung
93,0
Preis
162,90 €
dpi
1200 x 1200
Geschwindigkeit (max)
21 Seiten/Min
kopieren/scannen
Duplex-Druck
WLAN
Besonderheiten
in mehreren Variationen erhältlich
Farbe
hellgrau
Name
Lexmark 28C0154 CS310 Serie Farb-Laserdrucker
Bewertung
91,4
Preis
ab 199,00 EUR
dpi
-
Geschwindigkeit (max)
16 Seiten/Min
kopieren/scannen
Duplex-Druck
WLAN
Besonderheiten
4 Jahre Herstellergarantie
Farbe
hellgrau/dunkelgrau
Name
XEROX Phaser 6510DN A4-Laserdrucker (28 Seiten/Min 250 Blatt, max. 50,000 Seiten / Monat) grau
Bewertung
90,0
Preis
186,90 €
dpi
-
Geschwindigkeit (max)
28 Seiten/Min
kopieren/scannen
Duplex-Druck
WLAN
Besonderheiten
sehr hohe Druckgeschwindigkeit und großes Papierfach
Farbe
weiß/dunkelgrau

 

Warum einen Laserdrucker kaufen?

  • Farblaserdrucker können sehr schnell drucken und verarbeiten somit viele Seiten pro Minute.
  • Die Belastbarkeit von Laserdruckern ist deutlich höher, als bei anderen Drucktechnologien. Dem Dauerbetrieb im Büro steht also nichts im Weg.
  • Die laufenden Kosten fallen relativ gering aus.
  • Da Laserdrucker mit Bildtrommeln arbeiten, gibt es kein Verschmieren oder Verwischen vom Gedruckten.
  • Ideal, um von vielen Personen gleichzeitig verwendet zu werden. Dank hoher Geschwindigkeit und möglicher Dauerbelastung sind dafür alle Prämissen gegeben.
  • Dieses Segment bietet eine große Auswahl an professionellen Geräten.

Wann ist ein Laserdrucker sinnvoll?

Die groben Vorteile, die sich im Laserdrucker Vergleich ergeben haben, wurden bereits aufgezählt. Doch die Frage, ab wann ein Farblaserdrucker sinnvoll ist, ist damit noch nicht ganz geklärt. Zweifelsohne steht fest, dass ein Laserdrucker eher für den Büroeinsatz geeignet ist, als ein Tintenstrahldrucker oder ein kompakter Home-Office-Drucker. Doch es sind nicht nur Vorteile gegeben. Die Anschaffungskosten sind bei Farblaserdruckern beispielsweise höher, als bei Tintenstrahldruckern. Auch die Fotoqualität kann nicht mit Tintenstrahlgeräten mithalten. Klar ist aber, wenn viele Personen auf einen Drucker angewiesen sind, kommt nur ein Laserdrucker in Frage. Kleine Büros können durchaus mit Alternativen arbeiten. Große Unternehmen sollten aber definitiv zu einem Farblaserdrucker greifen. Zum Thema Größe ist es wichtig an dieser Stelle zu erwähnen, dass Laserdrucker für eine gewisse Feinstaubbelastung sorgen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, die Geräte in eigenen Kammern oder Räumen zu platzieren. Diese Räume sollten im Idealfall gut belüftet sein. Wenn das nicht möglich ist, gilt es, sich dort nicht stundenlang aufzuhalten. Zwar ist der entstehende Feinstaub nicht unmittelbar bedenklich. Wenn man ihn aber vermeiden kann, erscheint es rational, das zu tun. Fakt ist in jedem Fall, dass ein Laserdrucker mehr Platz benötigt, als andere Druckertechnologien. Nicht nur wegen ihrer Bauweise, sondern auch aufgrund der genannten Empfehlung zum Thema Feinstaubbelastung.

Da der Farblaserdrucker Vergleich aufzeigte, dass zwar die Geräte teurer, als manch andere, jedoch die Erhaltungs- und Betriebskosten auf lange Sicht günstiger sind, wird ein Lasergerät sehr attraktiv. Besonders wenn es viel im Einsatz ist, rentiert sich die Anschaffung eines etwas kostspieligeren Laserdruckers relativ schnell. Sollte es denkbar sein, den Gebrauch des Geräts zu reglementieren, kann das zu einer weiteren Ersparnis im Bereich des Stromverbrauchs führen. Dieser ist ansonsten bei Farblaserdruckern sehr hoch.

Ein Samsung Laserdrucker in seiner Frontansicht

Ein Samsung Laserdrucker in seiner Frontansicht

Worauf sollte man beim Laserdrucker kaufen achten?

Druckqualität (Dots per inch – dpi)

Bei sämtlichen Druckern spielt die Druckqualität eine entscheidende Rolle. Schließlich will niemand unleserliche Dokumente oder unschöne Fotos. Obwohl sich bei den Recherchen zum Laserdrucker Vergleich schnell zeigte, dass ein solches Gerät nicht optimal für den Fotodruck ist, gibt es trotzdem wichtige Qualitätsunterschiede. Eine hohe dpi-Auflösung ist erwünscht, zumal damit mehr Punkte auf das Papier gedruckt werden können. Werden eher Textdokumente gedruckt, sind die Qualitätsunterschiede meist erst ab großen Abweichungen erkennbar. Bei hochauflösenden Fotos von Spiegelreflexkameras oder Digitalkameras hingegen kann es relativ schnell gehen, dass der Unterschied bemerkbar ist. Je nach Einsatzzweck ist es also wichtig den Qualitätsfaktor beim Vergleichen von Laserdruckern entsprechend zu gewichten.

Druckgeschwindigkeit

Ein entscheidender Punkt bei Farblaserdruckern ist die Geschwindigkeit, mit der gedruckt wird. Die Druckgeschwindigkeit entscheidet vielerorts über die Tauglichkeit eines Geräts für eine bestimmte Büro- oder Unternehmensgröße. Während 50 Personen mit einem langsamen Drucker Stau verursachen können, kann es sein, dass 200 Personen mit einem schnelleren problemlos zurecht kommen. Übliche Einsteigergeräte schaffen 15 bis 20 Seiten (schwarz/weiß) pro Minute. Teurere Geräte können durchaus 40 bis 50 Seiten pro Minute auswerfen. Mit der letzten Angabe geht das Drucken von langen Dokumenten äußerst schnell – vorausgesetzt, es ist kein Farbdruck vonnöten. Und auch bei Farbdruck sind Geräte, die mehr schwarz/weiße Seiten pro Minute liefern selbstverständlich schneller. Wir weisen in jedem Fall ausdrücklich darauf hin: Die Druckgeschwindigkeit sollte bei Laserdruckern unbedingt im Vorfeld beachtet werden.

Kopieren, scannen, faxen

Der HP Farblaserdrucker M281fdw Color LaserJet bietet zusäzliche Scanner- und Kopierfunktionen

Der HP Farblaserdrucker M281fdw Color LaserJet bietet zusäzliche Scanner- und Kopierfunktionen

Kompakte All-In-One-Drucker für Zuhause oder kleine Bürodrucker sind in vielen Fällen Multifunktionstauglich. Wie der Farblaserdrucker Test zeigt, ist das bei dem teureren Segment nicht immer der Fall. Laserdrucker sind vielfach für den Einsatz in Großbüros gedacht. Dort wird überwiegend gedruckt und eben nicht kopiert, gescannt oder gefaxt. Wenn man einen Multifunktionsdrucker möchte, muss man nach solchen Features eigens Ausschau halten. Davon auszugehen, dass es ein Drucker sicherlich automatisch beherrscht, wäre ein Fehler.

Kabelloser Druck und Wireless-Funktionen

Ähnlich wie beim vorigen Punkt kann es auch sein, dass ein Laserdrucker nicht immer ein eingebautes WLAN-Modul besitzt. Das liegt vor allem daran, dass für den Einsatz in größeren Bürogebäuden ohnehin der Anschluss an einen WLAN-Router notwendig ist. Von dort aus, können alle verbundenen Computer über das kabellose Netzwerk drucken. Eine direkte Verbindung zum Gerät aufzubauen ist aber nicht immer möglich. Sollte man das wünschen um ein großes Setup zu ersparen, gilt es auch darauf zu achten.

Zusatzfunktionen

Aufgrund ihrer Größe und der dahinterstehenden Technologie bieten Farblaserdrucker meist viele Zusatzfunktionen. Nicht alle davon finden sich auf jedem Gerät wieder. Manche sind aber im Vergleich zu anderen Druckertechnologien fast Standard.

  • Display: Ein Laserdrucker weist in den meisten Fällen ein übersichtliches Display auf. Dort können Statusanzeigen abgelesen werden. Für den Fall, dass es sich um einen Multifunktionsdrucker handelt, können dort Kopiervorgänge oder Scans in Auftrag gegeben werden.
  • Papierfach: Aufgrund ihrer Größe fassen die meisten Farblaserdrucker sehr viel Papier. 500 Blätter oder mehr in einem Fach sind keine Seltenheit. Sollte man hier spezielle Wünsche haben, weisen wir wie immer darauf hin, nochmal einen kurzen Laserdrucker Vergleich anzustellen. Die maximale Papiermenge wird von den meisten Laserdrucker-Herstellern angegeben.
  • Randloser Druck: Laserdrucker können in der Regel keinen randlosen Druck durchführen. Ein schmaler, weißer Streifen wird immer übrig bleiben. Das ist zwar auch bei vielen günstigen Tintenstrahldruckern der Fall. Dort ist die Möglichkeit zum randlos Drucken aber technologisch bedingt einfacher. Der Grund warum Farblaserdrucker kaum randlos drucken ist, dass die Hersteller einen Sicherheitsabstand für die Führungsschienen im Inneren eingeführt haben. Wenn der Druck bis zum Rand erlaubt werden würde, käme es immer wieder zu Verschmutzungen im Gerät. Auf Dauer könnte ein Laserdrucker dadurch beschädigt werden. Wenn bei einem Farblaserdrucker also von randlosem Druck die Rede ist, ist meist damit meist ein etwas “randloserer” Druck gemeint.

    HP Farblaserdrucker mit USB-Anschluss für den Direktdruck

    HP Farblaserdrucker mit USB-Anschluss für den Direktdruck

  • Anschlüsse und Schnittstellen: Zusätzliche USB-Schnittstellen für den Druck direkt am Gerät oder erweiterte Möglichkeiten, den Drucker ans Netzwerk anzuschließen, können sich oft als nützlich erweisen.
  • Herstellergarantie: Da Laserdrucker in der Anschaffung relativ kostspielig sein können und vielfach von Unternehmen eingesetzt werden, bieten einige Marken un Hersteller deutlich längere Garantien, als bei herkömmlichen Elektronikprodukten. Drei bis fünf Jahre sind durchaus denkbar. Dieser Bonuspunkt sollte unbedingt beachtet werden, wenn es um die Anschaffung eines Geräts geht.
  • Umweltfreundlichkeit: Bei den Faktoren, die Nachhaltigkeit, Umwelt und Gesundheit ansprechen kann man sich auf Zertifikate verlassen. Bestehen diverse Zertifizierungen für ressourcenschonende oder nachhaltige Druckverfahren, kann von geringerer Feinstaubbelastung ausgegangen werden. Außerdem tut man der Umwelt in Anbetracht der Umstände etwas Gutes. Je nach Firmenpolitik und Branche kann das ebenfalls ein nennenswerter Entscheidungsfaktor sein.

Laufende Kosten

In den Recherchen zum Farblaserdrucker Vergleich zeigte sich, dass diese Geräte in der Regel sehr kostensparend sind, wenn es um den langjährigen Betrieb davon geht. Gegenüber Tintenstrahldruckern oder kleinen All-In-One-Geräten ist mit wenig zusätzlichem Budget zu rechnen. Sollte es zu einem technischen Problem kommen, bieten viele Laserdrucker Marken – wie bereits erwähnt – mehrjährige Garantien. Das bedeutet, man muss mit keinen Reparaturkosten oder ähnlichem rechnen. Davon abgesehen sind Farblaserdrucker in Sachen Bauweise welche der robustesten Geräte. Die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls ist demnach sehr gering.

Ein separater Farblaserdrucker-Toner von Brother

Ein separater Farblaserdrucker-Toner von Brother

Neben den herkömmlichen Materialien wie Papier muss man bei Laserdruckern nur für Tonerkartuschen sorgen. Wechselt man den Toner alle paar Jahre, genügt das bei den meisten Geräten völlig. Dadurch kann schlechten Druckergebnissen vorgebeugt werden. Gleichzeitig sollte man beim Wechseln des Toners für die Reinigung des Innenlebens sorgen – wenn der Drucker schon offen ist. Ein bisschen Wartung kann für den weiteren langjährigen Einsatz Wunder bewirken.

Lautstärke

Aufgrund ihrer Größe und ihres Durchsatzes können Laserdrucker schon mal etwas lauter werden. Ihn direkt neben jemandem zu platzieren, der dort den ganzen Tag arbeitet wäre nicht nur aus Sicht der Lautstärke unverantwortlich. Auch die Ablenkung durch Kollegen, die dort laufend drucken würden sowie die bereits mehrfach genannte Feinstaubbelastung wären nicht von Vorteil. Da man die Laserdrucker Lautstärke im Vorfeld schlecht testen kann, ist es am sichersten, wenn man einen eigenen, kleinen Raum dafür vorsieht. Sollte das nicht möglich sein, kann das Gerät auch im Gang platziert werden.

Laserdrucker oder Tintenstrahldrucker?

Die Entscheidung zwischen zwei oder mehr Varianten mit vielen Vor- und Nachteilen ist nicht immer einfach. In unserem Drucker Ratgeber haben wir bereits viele Positivfaktoren genannt, die für Laserdrucker sprechen. Sollte man aber trotzdem unsicher sein, ob ein Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker die bessere Entscheidung ist, fassen wir hier nochmal alle wichtigen Informationen zusammen.

  • Farblaserdrucker sind aufgrund ihrer Bauweise, hinsichtlich ihrer Anschaffungskosten und auch in Hinblick auf die Leistung zweifelsohne für den Bürobetrieb vorgesehen. Im Farblaserdrucker Test zeigte sich, dass ein solches Gerät ab rund 10 Personen sinnvoll sein kann. Bedingung dafür ist, dass diese Personen regelmäßig etwas drucken. In einem IT-Unternehmen wird womöglich weniger gedruckt als in einer Anwaltskanzlei. Es gilt daher auch die Häufigkeit des Einsatzes zu beachten.
  • Für kleine Büros, Ein-Mann-Firmen oder den Privatgebrauch erscheint ein Laserdrucker nicht zielführend zu sein. Die Kosten sind zu hoch und auch die niedrigeren Laufkosten machen das nicht wett. Für den gelegentlichen Einsatz empfiehlt sich ein Multifunktionsdrucker mit Tintenstrahltechnologie. Kompakt, günstig und mit allen Basisfunktionen, die das Herz begehrt erfüllt ein solcher Drucker den Bedarf von Kleinbetrieben oder Privatpersonen problemlos.

Laserdrucker: welche Marken & Hersteller gibt es?

Da sich viele Druckerhersteller auf die Produktion von Haushaltsgeräten fokussiert haben, mischen bei professionellen Farblaserdruckern mehr wenig bekannte Marken mit, als man zunächst denkt. Wir empfinden die Auswahl als groß genug und freuen uns, dass vor allem kleinere Unternehmen mitmischen, mit neuen Ideen begeistern und so die Diversität am Markt entfachen.

  • Brother: Bei dem japanischen Unternehmen handelt es sich um eine international tätige Marke. Mit Niederlassungen in fast jedem großen europäischen Land ist die Verbreitung von Brother Druckern enorm. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Brother jeweils mit einem Sitz vertreten. Von dort aus werden die regionalen Verkäufe und Lieferungen gesteuert.
  • Canon: Canon ist seit Jahrzehnten für die Produktion und den Vertrieb von Spiegelreflexkameras bekannt. Mit rund 200.000 Mitarbeitern weltweit ist die Markenbekanntheit von Canon zweifelsohne hoch. Neben Kameras hat sich Canon schon recht früh auf das Segment von Druckern konzentriert. Obwohl eher Tintenstrahldrucker erzeugt werden, finden sich auch Farblaserdrucker im Sortiment.
  • Epson: Mit der Einführung von Nadeldruckern erlangte das japanische Unternehmen Epson erstmals internationale Aufmerksamkeit. Nach dem Umschwenken auf Tintenstrahldrucker wurden letztlich auch Geräte für den Unternehmenseinsatz konzipiert. Der Vertrieb von Epson Laserdruckern war damit geboren und läuft seither erfolgreich.
  • HP: Hewlett-Packard – so lautet der Name der Marke HP ausgeschrieben – tendiert dazu, die meisten Serien sprechend zu benennen. Color LaserJet, InkJet oder OfficeJet sind nur drei Beispiele dafür. Im Bereich der LaserJet-Serie ist HP vielfach im Sortiment von diversen Elektronikhändlern vertreten.
  • Konica Minolta: Im europäischen Raum ist der Markenname Konica Minolta wenig geläufig. Der Zusammenschluss der beiden Einzelmarken Konica und Minolta im Jahr 2003 sorgte aber für deutlichen Aufschwung und ermöglichte das Erschließen neuer Produktsegmente. Drucker waren ein Ergebnis daraus.
  • Kyocera: Mit Sitz in Kyoto in Japan hat Kyocera vor allem aufgrund des Kyocera Laserdruckers Aufmerksamkeit erlangt. Seither verläuft der Vertrieb dieser Geräte sehr erfolgreich. Aufgrund der Betonung von umweltfreundlicher Produktion erhielt Kyocera in der Vergangenheit bereits häufig öffentlichkeitswirksamen Zuspruch.
  • Lexmark: Das US-amerikanische Unternehmen Lexmark erzeugt nicht nur Laserdrucker, sondern auch allerhand Druckerzubehör. Neben Druckerpatronen und Druckertonern wird auch bei den Druckern zwischen Kleingeräten und Business-Lösungen unterschieden. Damit versorgt Lexmark alle Sparten, egal ob groß oder klein.
  • Samsung: Der große südkoreanische Elektronikhersteller ist vor allem für Smartphones und Computerzubehör bekannt. Doch auch bei Tintenstrahldruckern und Farblaserdruckern setzt Samsung der Konkurrenz zu. Dank enormen Forschungs- und Entwicklungsbudgets wird das Druckersegment von Samsung stetig vorangetrieben. Das belegte auch unsere Recherche im Farblaserdrucker Test, zumal dazu mehrere Presseberichte gefunden werden können.
  • Xerox: Mit dem Fokus auf Datensicherheit erlang Xerox Aufmerksamkeit und konnte sich von einigen Konkurrenten abheben. Seither werden unterschiedlichste Druckerlösungen angeboten, wobei das Sortiment sehr weitreichend ist. Der Unternehmenssitz von Xerox befindet sich in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Zuletzt aktualisiert: 17.11.2019. Affiliate Links & Bilder der Amazon Product Advertising API.

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Damian administrator

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