Arbeitsplatz ergonomisch gestalten

Arbeitsplatz ergonomisch gestalten

Bei Bürotätigkeiten ist es wichtig, auf Ergonomie und die Haltung des Körpers zu achten. Schließlich befindet sich dieser im Fall eines Vollzeitjobs fast täglich viele Stunden in der besagten Situation. Einmal richtig aufbereitet kann der Arbeitsplatz mit relativ einfachen Mitteln nachhaltig und ergonomisch aufbereitet werden. Wir geben alle wichtigen Tipps für einen ergonomischen Arbeitsplatz. Dabei gehen wir nicht nur auf menschliche Faktoren ein sondern besprechen auch die bestmögliche Einrichtung für das Büro.

 

Wie kann ich den Arbeitsplatz ergonomisch einrichten?

Es gibt viele Gegenstände mit denen man beginnen kann, um den Arbeitsplatz im Büro ergonomisch und rückenschonend zu gestalten. Die wichtigsten davon sind

  • ein ergonomischer Schreibtischstuhl. Auf diesem verbringen sowohl das Gesäß, als auch der Rücken sehr viel Zeit. Tagein, tagaus sitzt man rund 8 Stunden auf dem Stuhl und sollte somit eine Sitzgelegenheit anschaffen, die den Körper unterstützt. Lehnen für die Arme empfehlen sich. Ein höhenverstellbarer Stuhl ist ein Muss. Dadurch kann die Körpergröße an Tisch, Monitor und weitere Utensilien angepasst werden.
  • ein passender Schreibtisch. Schreibtische gibt es in unterschiedlichen Höhen. Nicht jede davon ist für jede Person geeignet. Beim Kauf eines Schreibtischs sollte dieser zunächst ausprobiert werden. Nicht nur wenige Sekunden, sondern mehrere Minuten. Schnell merkt man dabei, ob man eher gekrümmt am Schreibtisch sitzt. Dadurch merkt man, dass dieser zu niedrig ist. Natürlich kann man einen höhenverstellbaren Stuhl daran anpassen. Die Beine sollten jedoch in einem rechten Winkel zum Boden stehen während auch die Kniekehle einen rechten Winkel bildet. Sollte das nicht mehr möglich sein, ist die Höhe des Schreibtischs unpassend. Für den Wohlfühlfaktor sind natürlich auch Form, Optik und Utensilien auf dem Schreibtisch relevant. Diese kann man nach persönlichem Bedarf wählen.
  • im Fall von Gesäß- oder Rückenproblemen ein Sitzkissen. Dieses sorgt für regelmäßige Bewegung der Wirbelsäule und animiert somit zu weniger starrem Herumhocken. Auch hier ist wiederum ein höhenverstellbarer Schreibtischsessel und/oder ein höhenverstellbarer Schreibtisch vonnöten. Die zusätzliche Höhe durch das Sitzkissen muss nämlich ausgeglichen werden können.
  • Gegen Nacken- und Rückenprobleme können auch wenige Minuten Sport in der Mittagspause oder am frühen Morgen helfen. Mit einem platzsparenden Faszienrollenset oder einer Klimmzugstange lässt sich das in vielen Büros bewerkstelligen.
  • eine Computermaus, die gut in der Hand liegt. Natürlich gibt es auch hier ergonomische Geräte. Jedoch gibt es auch gewöhnliche Computermäuse, die sich besser bedienen lassen, als andere. Besonders kleine, kompakte und jene Mäuse, die für Laptops oder den häufigen Transport gedacht sind, eignen sich im Büro und am Arbeitsplatz wenig. Eine Maus darf ruhig die Größe der halben Hand aufweisen um griffig zu sein. Das erleichtert die Bedienung und beugt Krämpfen vor.
  • natürlich auch Tastaturen. Ähnlich wie bei Computermäusen ist es auch für Keyboards wichtig, dass diese zur Arbeitsweise des Benutzers passen. Das gilt sowohl für Büro-Tastaturen, als auch Gaming-Tastaturen.
  • ein höhenverstellbarer Monitor. Vielfach sind Computerbildschirme falsch eingerichtet. Wenn die Oberkante des Bildschirms nicht rund 5cm unter der Augenhöhe liegt, kann dauerhaftes Arbeiten zu Nackenproblemen führen. Wir raten daher zu einer passenden Einstellung der Bildschirmhöhe.
  • alle Geräte, die gewartet werden müssen. Regelmäßige und sachgerechte Wartung kann die Geräusche von Geräten reduzieren. Auch die davon freigesetzten Partikel in die Luft – siehe Farblaserdrucker oder Aktenvernichter – können dezimiert werden. Und letztlich können natürlich Probleme vermindert werden, was die Nerven schont. Wer will das nicht?
  • Auch abseits von Computern sind die richtige Handhabung sowie einfach zu verwendende Gegenstände wichtig. So kleinlich das auch klingt, gilt das auch für Bastelmaterial wie Scheren, Stifte oder andere Objekte, besonders wenn man vermehrt damit arbeitet.

Was kann ich persönlich für das Arbeitsklima tun?

Im Zuge der wichtigsten Gegenstände wurden bereits mehrere Faktoren genannt, die aus menschlicher Sicht beachtet werden sollen. Zusammengefasst behandelt ein ergonomischer Arbeitsplatz unter anderem folgende Punkte.

Durchatmen und strecken am Arbeitsplatz

Durchatmen und strecken am Arbeitsplatz

Die richtige Sitzhaltung

Aufrechtes Sitzen mit geradem Rücken und in 90° abgewinkelten Beinen die am Boden stehen ist empfehlenswert. Regelmäßige Bewegung ist aufgrund der langen Sitzzeiten sehr wichtig. Aufstehen und einen weiteren Weg zur Toilette nehmen, als eigentlich notwendig, kann Abhilfe schaffen.

Regelmäßige Pausen

Kurz aufstehen, tief durchatmen, lüften und mit den Augen andere Distanzen fokussieren, als immer nur den einen Meter zum Bildschirm sind wichtig. In den Pausen tut es gut, sich zu strecken.

Wohlfühlfaktoren

Die passende Einrichtung ist nicht wegzudenken. Je wohler man sich am Arbeitsplatz fühlt, umso besser geht es dem Körper. Hier auch mit psychischen Aspekten zu arbeiten, kann das Arbeitsklima deutlich verbessern. Ein paar Pflanzen und Wandbilder, schon sieht das Büro viel freundlicher aus.

Arbeiten unter guten Bedingungen

Dazu gehört das Einatmen von Frischluft, genügend Luftfeuchtigkeit im Raum und das bereits erwähnte Einhalten von Pausen.

Zuletzt aktualisiert: 20.09.2019. Affiliate Links & Bilder der Amazon Product Advertising API.

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Damian administrator

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